Veranstaltung am 04.07.16: Eine Wirtschaft für das eine Prozent?

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Jörg Nowak, Oxfam

Montag, 4. Juli 2016, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Voraussichtlich im
Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara, B 5, 19, Mannheim

Weltweit wächst die Kluft zwischen Arm und Reich noch viel schneller als erwartet:
Vor einem Jahr prognostizierte Oxfam, unabhängiger, international arbeitender Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, im Jahr 2016 werde das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr besitzen als die restlichen 99 Prozent zusammen. Tatsächlich wurde diese Schwelle bereits 2015 erreicht.

Dies geht aus der Studie „Eine Wirtschaft für das eine Prozent“ hervor, die Oxfam Anfang 2016 im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlichte. In anderen Zahlen ausgedrückt: Die reichsten 62 Personen des Planeten besitzen zusammen 1,76 Billionen Dollar – ebenso viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, rund 3,5 Milliarden Personen.

Über gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ursachen dieser skandalösen Entwicklung, deren Folgen und Möglichkeiten, global den Kampf gegen die extreme soziale Ungleichheit aufzunehmen, diskutiert und referiert Dr. Jörg Nowak, Politikwissenschaftler und Analyst für soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland e.V.

Veranstalter:
Mannheimer Bündnis UmFAIRteilen, Eine-Welt-Forum Mannheim e.V., attac Mannheim, Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara, Oxfam Deutschland e.V.

Positionspapier und Forderungen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Bündnis umFairteilen Mannheim fordert Verteilungsgerechtigkeit

Das Mannheimer Bündnis umFairteilen hat Ende Januar 2016 ein Positionspapier zu den bevorstehenden Landtagswahlen vorgelegt. Darin enthalten ist auch eine erklärende Analyse zu der seit Jahrzehnten andauernden Umverteilungs- und Privatisierungspolitik und deren Folgen in Bezug auf sozialen Ausschluss und Entrechtung.

Ziel des Flyers ist es, die Hintergründe der systematischen Abwärtsspirale und des unverhältnismässigen Reichtums aufzuzeigen und konkrete Forderungen aufzustellen.

Wir appellieren an die Parteien, sich für Verteilungsgerechtigkeit und gegen soziale Ausgrenzung einzusetzen.
Wir appellieren an die Wähler, ihre Stimme einer der demokratischen Parteien, die sich für diese Ziele einsetzen, zu geben.

Hier der Flyer zum Ausdruck als Faltblatt.
Der Flyer ist so gedacht, dass man ihn in Booklet-Form doppelseitig auf A4 ausdrucken und dann in der Mitte falten kann. Beim Ausdruck: Bindung an KURZER Kante wählen.

Dokumentation zur Konferenz “Kinderarmut in einem reichen Land – die Situation in Mannheim”

Als Grundlage für weitere Diskussionen mit allen an der Konferenz Beteiligten und den Verantwortlichen der Stadt sowie als konkreter Schritt zu einem koordinierten Vorgehen bei der Erstellung eines Armuts- und Reichtumsberichts der Stadt Mannheim haben wir eine schriftliche Dokumentation der Konferenz erstellt.
Diese liegt vor:

Folgende Zusatz-Materialien bei der Konferenz sind nicht in der Dokumentation enthalten und stehen hier ergänzend zur Verfügung:

Konferenz “Kinderarmut in einem reichen Land – die Situation in Mannheim”

Am 11. April 2015 fand in Mannheim im Jugendkulturzentrum Forum unsere offene Konferenz zum Thema “Kinderarmut in einem reichen Land – die Situation in Mannheim” statt.

Im Mai 2015 haben wir die schriftliche Dokumentation zur Konferenz vorgelegt. Sie zielt darauf ab, eine Grundlage für weitere Diskussionen mit allen Interessierten und Akteuren und den Verantwortlichen der Stadt zu schaffen – als konkreter Schritt zu einem koordinierten Vorgehen bei der Erstellung eines Armuts- und Reichtumsbericht der Stadt Mannheim.

Informationen zu Zielen und Details zu unserer Konferenz sind in unserer
Einladung zur Konferenz beschrieben.

Wir freuen uns über die große Resonanz, die diese Konferenz mit fast 90 TeilnehmerInnen gefunden hat. Wie aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Analysen zeigen, ist das Thema Umverteilen brisanter denn je. Während der Reichtum enorm zunimmt, werden immer größere Bevölkerungsgruppen in unserem Land sozial abgehängt und fallen unter die Armutsgrenze. Zur Bekämpfung der Armut ist nicht nur ein Umdenken auf Bundesebene, sondern Schritte dazu können und müssen auch auf kommunaler Ebene eingeleitet werden. Eine Voraussetzung dafür ist unserer Auffassung nach die Erarbeitung einer aktuellen Bestandsaufnahme in Form eines “Armuts- und Reichtumsberichts der Stadt Mannheim”, damit auf einer solchen Grundlage konkrete städtische Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern eingeleitet werden können. Dafür die ersten Weichen zu stellen, war ein wichtiges Ziel unserer Konferenz.