Veranstaltung: TTIP – Falle für die Kommunen

Falle für die Kommunen: Das geplante Freihandelsabkommen EU-USA
Veranstaltung des Mannheimer Bündnisses UmFAIRteilen
am Montag, 12. Mai 2014, im Mannheimer Gewerkschaftshaus, Hans- Böckler Straße 1
mit dem Betriebswirtschaftler und Politikwissenschaftler Thomas Eberhardt-Köster
 

Seit Juli 2013 laufen die geheimen Verhandlungen zwischen dem EU-Kommissar für Handel und dem US-Handelsminister über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP.

In den Medien wurde in erster Linie über die mögliche Legalisierung von Chlorhühnchen, Hormonfleisch und Gentechnik in der EU im Zuge eines Vertragsschlusses berichtet, doch es geht um weit mehr. Während von Regierungen und WirtschaftsvertreterInnen positive Wachstums- und Beschäftigungseffekte versprochen werden, bedroht TTIP auf beiden Seiten des Atlantiks grundlegende und hart erkämpfte Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards und stellt damit eine unmittelbare Gefahr für die Lebensqualität großer Bevölkerungsteile dar.
So sind etwa die geplanten Investor/Staat-Schiedsgerichte bestens dazu geeignet, bereits besiegt geglaubte Vorhaben wie die Privatisierung der Wasserwirtschaft und die Legalisierung von Fracking durch die Hintertür zu verwirklichen.
Das zeigt deutlich, dass das geplante Freihandelsabkommen nicht nur eine Sache ist, die „die da oben“ betrifft, sondern sich auf unser aller Alltag auswirken könnte.
Was genau sich hinter dem Etikett „TTIP“ verbirgt und was für Auswirkungen es auf die Situation der Kommunen haben könnte, wollen wir mit dem Mitglied des Attac-Rats und Experten für Kommunalpolitik Thomas Eberhardt-Köster diskutieren.
Thomas Eberhardt-Köster lebt in Düsseldorf. Er hat Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet in einer Kommunalverwaltung. Im Rahmen der Reihe „AttacBasisTexte“ hat er bereits ein Buch mit dem Titel „Global Denken, Kommunal handeln – Städte & Gemeinden: Unterfinanziert & überfordert“ verfasst.

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