Neugründung des Bündnisses “Reichtum verteilen – ein gerechtes Land für alle”

Mannheimer Bündnis UmFAIRteilen unterstützt das neue
bundesweite Bündnis „Reichtum verteilen – ein gerechtes Land für alle“

Das seit 2012 aktive Mannheimer Bündnis UmFAIRteilen begrüßt die aktuelle Neugründung des bundesweiten Bündnisses „Reichtum verteilen – ein gerechtes Land für alle“, ist dem Bündnis als Unterstützer beigetreten und wird künftig mit ihm kooperieren – wie auch zahlreiche andere, seit mehreren Jahren existierende regionale und lokale Bündnisse zum Thema UmFAIRteilen, darunter in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Freiburg, Schwäbisch-Hall, Osnabrück sowie das Netzwerk UmFAIRteilen in Nordrhein-Westfalen.

Bereits im Sommer 2012 hatten sich mehr als 26 Organisationen auf Bundesebene zum Bündnis UmFAIRteilen zusammengeschlossen – von Gewerkschaften bis zu Sozialverbänden, von Umweltorganisationen bis zu Zusammenschlüssen von Studenten und Migrantenverbänden.

Das Mannheimer Bündnis hat diese Arbeit mit vielen Aktionen und Veranstaltungen bis heute fortgesetzt. Wir freuen uns, dass jetzt bundesweit ein sehr breites Bündnis die selbst von konservativen Wirtschaftsinstituten kritisierte katastrophale Vermögensverteilung in Deutschland thematisiert und im Februar 2017 einen Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf vorlegen wird, um die Forderung „Reichtum verteilen – ein gerechtes Land für alle“ öffentlich auf die Tagesordnung zu setzen.

Im Folgenden bringen wir einen kurzen Auszug aus der gemeinsamen Berliner Pressemitteilung des bundesweiten Bündnisses „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle“ vom 18. Januar 2017.

Breites Bündnis kritisiert „obszöne“ Vermögensverteilung in Deutschland und kündigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an

Entschlossene Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in dem gemeinsamen Aufruf “Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!” Zum Bündnis gehören neben Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband auch die Nationale Armutskonferenz und der Deutsche Mieterbund sowie über 20 weitere bundesweit aktive Organisationen und Initiativen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen [darunter auch BUND, die Tafeln, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt]. Das Bündnis wirbt für eine “neue, gerechtere Politik” und fordert die stärkere Besteuerung großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften zur Finanzierung des vorgeschlagenen Maßnahmenpaketes. Das Bündnis kündigt einen Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf für Mitte Februar an und lädt alle Interessierten ein, sich am Aufbau eines breiten Netzwerkes zu beteiligen und mit eigenen Aktionen einzubringen.

Einzelpersonen und Organisationen können sich auf der Website des Bündnisses ab sofort als Unterstützer/innen registrieren lassen. Die Website enthält auch die vollständige Presseerklärung vom 17. Januar, den gemeinsamen Aufruf des Bündnisses, die Liste der Gründer und Unterstützer des Bündnisses sowie weitere Informationen, siehe: www.reichtum-umverteilen.de

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