Veranstaltung am Mittwoch, 6.9.2017: “Rente geht uns alle an”

Vortrag und Diskussion mit Annelie Buntenbach, DGB-Bundesvorstand

Mittwoch 6. September 2017 von 19:30 bis 21:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Otto-Brenner-Saal im Mannheimer Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Str.1 (Eingang Neckarufer-Seite)

Annelie Buntenbach, DGB Vorstandsmitglied
Themen:
  • Analyse der derzeitigen Rentensituation in der BRD
  • Wer ist in welcher Weise betroffen?
  • Ziele der Rentenkampagne des DGB
  • Perspektiven

Veranstalter: ver.di (Bezirk Rhein-Neckar), DGB Kreisverband Mannheim, Bündnis UmFAIRteilen Mannheim

Wir freuen uns auf eine spannende und lebendige Diskussion im Anschluss.

Detaillierte Information hier zu finden im Flyer zur Veranstaltung und im Plakat zur Veranstaltung

Veranstaltung am 13.7.17: “Rente muss für ein gutes Leben reichen”

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Universität Köln, über: Lebensstandardsicherung im Alter und Armutsbekämpfung als Herausforderungen der Rentenpolitik

Donnerstag, 13. Juli 2017, 17:00 Uhr
Raum Bleicher, Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans-Böckler-Straße 1

Die Gewerkschaften fordern unter dem Motto „Rente muss reichen“ eine Stärkung der gesetzlichen Rente und einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Was muss sich in der Rentenpolitik alles ändern, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Ruhestand in Würde von ihrer Rente leben können? Wie kann die Rentenversicherung der Zukunft aussehen? Hierüber informiert uns Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Universität Köln in seinem Vortrag.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per Email an mannheim@dgb.de

Veranstalter: IG Metall Mannheim und DGB-Region Nordbaden

Stand beim Maifest des DGB am 1. Mai 2017

Das Bündnis UmFAIRteilen Mannheim war mit einem Stand beim Maifest des DGB Nordbaden am 1. Mai 2017 auf dem Marktplatz in Mannheim vertreten. So konnten wir unser Anliegen breiter bekannt machen und für das Bündnis werben.


Unter der Forderung “Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle“ hat sich Ende 2016/Anfang 2017 erneut ein sehr breites bundesweites Bündnis zusammengeschlossen und einen Aktionsplan für den Bundestagswahlkampf vorgelegt. Zum Bundesbündnis gehören u.a. ver.di, GEW, attac, Oxfam, AWO, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Nationale Armutskonferenz, der Deutsche Mieterbund sowie über 20 weitere bundesweit aktive Organisationen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen.

Artikel “Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle” in “FRAU aktiv”, Frühjahr 2017

Foto aus FRAU aktiv

Zweifellos hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz mit dem Schlagwort „Soziale Gerechtigkeit“ etwas angestoßen, das jetzt so, als ginge es um völlig neue Fragen, von den Medien breit aufgegriffen wird. Doch die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft hat benennbare Ursachen und eine Geschichte, die zu kennen sich lohnt.

Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftsfundamentalismus
Während „Umverteilen“ schon als Wort nicht besonders sexy klingt, ist die „Soziale Gerechtigkeit“ ein weithin akzeptierter Begriff – weil sich alles Mögliche hineinstecken lässt. Aber was genau kann und soll er beinhalten? Artikel von Usch Kiausch, Bündnis UmFAIRteilen Mannheim, bei “FRAU aktiv” auf Seite 3 bis 5 mehr…

Veranstaltung am 11.5.2017: “Armut-Reichtum-Demokratie”

Vortrag und Diskussion mit Prof. Jörg Reitzig

Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19.30 Uhr
im Ver.di Gewerkschaftshaus, Ludwigshafen, Kaiser-Wilhelm-Str. 7

Jede/r Sechste gilt in Deutschland inzwischen als arm. Das betrifft rund 13,4 Millionen Menschen. Über die Armen weiß die Wissenschaft inzwischen viel zu berichten. Kein Wunder, denn wer arm ist, muss sich in vielerlei Hinsicht durchleuchten lassen. Das betrifft die finanziellen Verhältnisse ebenso wie die Wohnverhältnisse und biografische Daten.

Über Reichtum hingegen wissen wir wenig. Und Reiche selbst haben zumeist ebenso wenig Interesse, etwas über sich preiszugeben. Der „Fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung“, dessen Veröffentlichung gerade vorbereitet wird, soll dazu beitragen, das Thema Reichtum besser in den Blick zu nehmen, als das bislang der Fall war.

Doch schon im Vorfeld der Veröffentlichung machte der Bericht in dieser Hinsicht Negativschlagzeilen. In einer ersten Fassung des Berichts war noch zu lesen, dass „sozial benachteiligte Gruppen merken, dass ihre Anliegen kein Gehör finden und sich deshalb von der Politik abwenden – die sich in der Folge noch stärker an den Interessen der Bessergestellten orientiert.“ Nach „Überarbeitung“ durch Ministerien und Kanzleramt war nicht nur diese Passage verschwunden.

Auch Forschungsergebnisse zum Einfluss von Lobbyarbeit fehlten. „Diese Aussagen waren der Regierung wohl zu heikel“, so titelte die FAZ.

Anlass genug, die Frage nach den Bedingungen sozialer Demokratie und die Auswirkungen wachsender sozialer Ungleichheit genauer zu betrachten.

Veranstalter: Attac Ludwigshafen und das Bündnis UmFAIRteilen Mannheim